Aktiver Dienst

Der aktive Dienst besteht derzeit aus etwa 30 aktiven Helferinnen und Helfern. Sie übernehmen vielfältige Aufgaben. So betreuen sie unsere Blutspendetermine oder Veranstaltungen im Sanitätsdienst. Auch für den Notfall - vom Verkehrsunfall bis zum Großbrand -  sind sie bestens gerüstet und für den Schutz unserer Bevölkerung im Einsatz.

Ausbildung

Unsere Helfer werden umfassend ausgebildet: Seminare im  Sanitäts-und Betreuungsbereich, Technik und Sicherheit sowie weiterführende Lehrgänge zum Rettungssanitäter stehen dabei auf dem Programm. Denn wenn es nötig ist, unterstützt unsere Sanitätsgruppe als Schnelleinsatzgruppe auch den Rettungsdienst, zum Beispiel bei Großschadenslagen.

Unsere Dienstabende

Wir treffen uns jeden zweiten Montag um 20 Uhr, um gelerntes zu wiederholen oder uns einfach auszutauschen.

 

Allgemeines zur SEG (Schnelleinsatzgruppe)

Unterstützung des Rettungsdienstes

Unter einer Schnelleinsatzgruppe - abgekürzt SEG - versteht man eine Gruppe aus medizinisch und/ oder technisch ausgebildeten  Einsatzkräften. Diese Gruppen unterstützen den Rettungsdienst bei  größeren Schadensfällen und bei einem Massenanfall von Verletzten, denn der Rettungsdienst ist primär auf Individualnotfälle ausgerichtet. So wird die Lücke zwischen Rettungsdienst und  Katastrophenschutz geschlossen.

 

Sanitätsdienst im Katastrophenschutz

Der Sanitätsdienst ist ein Fachdienst des Katastrophenschutzes in Deutschland. Seine Aufgabe ist die Versorgung der Menschen bei einem Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten. Das umfasst vor allem die Schaffung von erforderlicher Infrastruktur durch Aufbau von Behandlungsplätzen und die Einrichtung von Rettungsmittelhalteplätzen. Die Einheiten des Sanitätsdienstes bestehen aus ehrenamtlichen Helfern, die für ihre Tätigkeit eine entsprechende Fachdienstausbildung absolvieren.

Der Sanitätsdienst hat innerhalb des Katastrophenschutzes die Aufgabe, bei Eintritt eines Großschadensereignisses oder dem Vorliegen einer Gefahrenlage die Menschen zu versorgen, die durch diese Situation verletzt wurden oder erkrankt sind. Unverletzt Betroffene werden dagegen vom Betreuungsdienst übernommen. Der Sanitätsdienst arbeitet eng mit dem Rettungsdienst zusammen.

Unsere Hilfe in Mustercity, Musterstaat

Das Rote Kreuz Mustercity in Musterstaat und den Ortsverein Musterdorf verbindet eine lange Freundschaft. Seit Ende der 80ziger Jahre engagieren sich die Rotkreuz-Organisationen gemeinsam in sozialen Projekten der Mustercity.

Foto: Ein haitianisches Baby schaut über die Schulder eines  Rotkreuzhelfers.

Foto: S. Trappe / DRK

Das Rote Kreuz kümmert sich in Mustercity zum Beispiel um Straßenkinder, Obdachlose, Flüchtlinge, behinderte und alte Menschen. Es betreibt Gesundheitsvorsorge. Und es gewinnt immer mehr junge Menschen, die sich in ihrer Stadt für Menschen einsetzen wollen.

Der Ortsverein Musterdorf e.V. unterstützt die Arbeit der Partner in Mustercity unter anderem mit dem Ausbau von Kindergärten und Altentagesstätten.
Helfen Sie den Menschen in Mustercity mit Ihrer Spende! Danke.

Ihre Spende hilft!

Spendenkonto

DRK-Musterdorf e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
Konto 12 34 56
BLZ 123 456 789
Stichwort: "Mustercity"

Grundsätze und Leitlinien

Die Grundsätze wurden von der XX. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1965 in Wien proklamiert. Der vorliegende angepasste Text ist in den Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung enthalten, die von der XXV. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1986 in Genf angenommen wurden.

Menschlichkeit

Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern.

Unparteilichkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben.

Neutralität

Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.

Unabhängigkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig. Wenn auch die Nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu handeln.

Freiwilligkeit

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben.

Einheit

In jedem Land kann es nur eine einzige Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.

Universalität

Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle Nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.

Leitsatz und Leitbild des Deutschen Roten Kreuzes

Der Leitsatz

Wir vom Roten Kreuz sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Menschen in der internationalen Rotkreuz und Rothalbmondbewegung, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen hilfsbedürftigen Menschen unterschiedslos Hilfe gewährt, allein nach dem Maß ihrer Not. Im Zeichen der Menschlichkeit setzen wir uns für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen ein.

Die Leitlinien

Foto: Händedruck

Foto: A. Zelck / DRK

Der hilfebedürftige Mensch

Wir schützen und helfen dort, wo menschliches Leiden zu verhüten und zu lindern ist.

Die unparteiliche Hilfeleistung

Alle Hilfebedürftigen haben den gleichen Anspruch auf Hilfe, ohne Ansehen der Nationalität, der Rasse, der Religion, des Geschlechts, der sozialen Stellung oder der politischen Überzeugung. Wir setzen die verfügbaren Mittel allein nach dem Maß der Not und der Dringlichkeit der Hilfe ein. Unsere freiwillige Hilfeleistung soll die Selbsthilfekräfte der Hilfebedürftigen wiederherstellen.

Neutral im Zeichen der Menschlichkeit

Wir sehen uns ausschließlich als Helfer und Anwälte der Hilfebedürftigen und enthalten uns zu jeder Zeit der Teilnahme an politischen, rassischen oder religiösen Auseinandersetzungen. Wir sind jedoch nicht bereit, Unmenschlichkeit hinzunehmen und erheben deshalb, wo geboten, unsere Stimme gegen ihre Ursachen.

Die Menschen im Roten Kreuz

Wir können unseren Auftrag nur erfüllen, wenn wir Menschen, insbesondere als unentgeltlich tätige Freiwillige, für unsere Aufgaben gewinnen. Von ihnen wird unsere Arbeit getragen, nämlich von engagierten, fachlich und menschlich qualifizierten, ehrenamtlichen, aber auch von gleichermaßen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Verhältnis untereinander von Gleichwertigkeit und gegenseitigem Vertrauen gekennzeichnet ist.

Unsere Leistungen

Wir bieten alle Leistungen an, die zur Erfüllung unseres Auftrages erforderlich sind. Sie sollen im Umfang und Qualität höchsten Anforderungen genügen. Wir können Aufgaben nur dann übernehmen, wenn fachliches Können und finanzielle Mittel ausreichend vorhanden sind.

Unsere Stärken

Wir sind die Nationale Rotkreuzgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Wir treten unter einer weltweit wirksamen gemeinsamen Idee mit einheitlichem Erscheinungsbild und in gleicher Struktur auf. Die föderalistische Struktur unseres Verbandes ermöglicht Beweglichkeit und schnelles koordiniertes Handeln. Doch nur die Bündelung unserer Erfahrungen und die gemeinsame Nutzung unserer personellen und materiellen Mittel sichern unsere Leistungsstärke.

Das Verhältnis zu anderen

Zur Erfüllung unserer Aufgaben kooperieren wir mit allen Institutionen und Organisationen aus Staat und Gesellschaft, die uns in Erfüllung der selbstgesteckten Ziele und Aufgaben behilflich oder nützlich sein können und/oder vergleichbare Zielsetzungen haben. Wir bewahren dabei unsere Unabhängigkeit. Wir stellen uns dem Wettbewerb mit anderen, indem wir die Qualität unserer Hilfeleistung, aber auch ihre Wirtschaftlichkeit verbessern.

Unsere Ausrüstung

Fahrzeuge

Für die Bereiche Sanitätsdienst und Betreuungsdienst verfügen wir über verschiedene Einsatzfahrzeuge. Manche sind Eigentum des Ortsvereines, andere wurden uns zur Nutzung durch die Katastrophenschutzbehörden überlassen. Vor über 25 Jahren fing alles an mit einem alten VW-Bully-Mannschaftswagen, heute verfügen wir über einen stattlichen Fuhrpark:

 

Rettungswagen 19-86-1

Vom einfachen Sanitätsdienst bis hin zum Notfalleinsatz im Rettungsdienst, für all diese Aufgaben ist dieses Fahrzeug bestens ausgerüstet. Die Ausstattung des Fahrzeuges erlaubt die Versorgung von Notfallpatienten: Mit an Bord sind u.a. EKG mit Defibrillator, tragbares Beatmungsgerät, Notfallkoffer, Schaufeltrage, Vakuummatratze, Fahrtrage und vieles mehr. 

 

Notfallkrankentransportwagen 19-87-1

Etwas kleiner als der Rettungswagen, aber auch zur Versorgung von Notfallpatienten geeignet. Zur Ausstattung gehören AED-Gerät (mit EKG und manuellem Modus), tragbares Beatmungsgerät, Notfallrucksack, Kinder-Notfall-Tasche, Schaufeltrage, Vakuummatratze, Fahrtrage, Tragestuhl und mehr.

 

Betreuungskombi 19-16-4

Eigentlich ist dieses Fahrzeug dem Fachdienst Betreuung zugeordent. Als Mannschaftswagen wird dieser 9-Sitzer jedoch auch von den anderen Fachdiensten genutzt.

 

Gerätewagen Betreuungsdienst 19-16-2

Bei größeren Schadenslagen oder größeren Sanitätsdiensten kommt diese Fahrzeug und die darauf befindliche Ausrüstung zum Einsatz. Wir sind damit in der Lage, eine große Anzahl an leicht oder nicht verletzen Betroffenen bei einem Großschadensereignis zu betreuen. In zwei aufblasbaren Zeleten (je 30 qm) werden die Betroffenen mit dem nötigsten versorgt: Angefangen bei warmen Getränken oder Gesellschaftsspielen bis hin zu Babynahrung, Windeln oder Ersatzkleidung. Zudem ist in diesem Fahrzeug auch die technische Ausstattung zur autarken Stromversorgung, Bereitstellung von Licht und Heizung der Zelte untergebracht.